TOX PRESSOTECHNIK
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Stanzen, Lochen & Scherschneiden

  • Stanzstempel mit Abstreifer
  • TOX®-Stanzsystem SHR
  • TOX®-Stanzsysteme aus dem Baukasten
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Möchten Sie geschlossene und offene SchnitteFormschnitte (ebene und räumliche Schnittkanten), einzelne oder mehrere Stanzlöcher oder Stanzen, Durchstellen und Kalibrieren in einem Hub? Dabei soll außerdem das zu bearbeitende Material, wie z.B. Blech, Kunststoff, Pappe, Textilien oder Folien keine Rolle spielen? 

Dann nutzen Sie die Stanztechnologie von TOX® PRESSOTECHNIK!

 

Unser Qualitätsdenken bietet Ihnen höchsten Nutzen:

  • saubere Schnittkanten
  • präzise Werkzeugführung
  • kleinster Bauraum durch integrierte Schnittschlagdämpfung
  • schnell und geräuscharm
  • optimales Abfallmanagement

Stanztechnologie

Das Zerteilen oder Stanzen ist nach DIN 8588 das spanlose mechanische Trennen von Werkstücken mit Hilfe von Schneidkanten. Mit diesem Verfahren lassen sich in kurzer Zeit große Mengen von präzisen und komplizierten Werkstücken aus Metall oder anderen Werkstoffen herstellen.

Zum Einsatz kommt das Verfahren unter anderem bei der Weiterverarbeitung von Halbzeugen wie Blechen, Halbfertigteilen aus der Automobilindustrie oder auch Kunststoffteilen aus der Weißwarenindustrie.

Hauptgruppen des Stanzens

Zerteilen durch Messer-, Beiß- und Scherschneiden

Messerschneiden

Das Zerteilen durch Messerschneiden ist dadurch gekennzeichnet, dass eine keilförmige Schneide in den Werkstoff eindringt und ihn auseinanderdrängt. Messerschneiden wird vornehmlich zur Bearbeitung von weichen Werkstoffen und zum Beschneiden eingesetzt.

Beißschneiden

Im Gegensatz zum Messerschneiden dringen beim Beißschneiden zwei keilförmige Schneiden in den Werkstoff ein. Das Abknipsen mit einer Zange zählt beispielsweise zu dieser Art des Zerteilens.

Auch das Beißschneiden wird vornehmlich zur Bearbeitung von weichen Werkstoffen und zum Beschneiden eingesetzt.

Scherschneiden

[1] Stempel

[2] Bauteil

[3] Matrize

[a] Schneidspalt

[F] Kraft

Das Scherschneiden ist das in der Industrie am häufigsten angewandte Verfahren, da es sehr produktiv ist und somit eine große wirtschaftliche Bedeutung hat. Beim Scherschneiden bewegen sich zwei Schneidkeile aneinander vorbei. Die Werkstoffteilchen der Schnittfläche werden gegeneinander verschoben. Dieser Prozess wird in drei Phasen vollzogen:

  1. elastisches Durchbiegen
  2. plastisches Fließen
  3. Rissbildung

Durch die aufgebrachte Schneidkraft biegt sich das Blech elastisch durch, wird dann plastisch verformt und beginnt zu fließen. Schließlich bilden sich Risse und der Werkstoff bricht, schert also ab. Beim Scherschneiden unterscheidet man grundsätzlich zwischen dem offenen und dem geschlossenen Schnitt. Ein offener Schnitt ist beispielsweise das Abschneiden eines Blechstreifens (wie mit einer Schere). Liegt die gesamte Schnittlinie innerhalb des Werkstücks, so handelt es sich um einen geschlossenen Schnitt. Ein Beispiel hierzu ist das Stanzen eines Lochs in einem Werkstück.

Schneidspalt

Der richtige Schneidspalt ist Voraussetzung für eine optimale Scherwirkung, hohe Schnittqualität und hohe Standzeiten der Werkzeuge. Der erforderliche Schneidspalt ist vor allem abhängig von der Scherfestigkeit und Blechdicke.

Ablauf eines Stanzvorgangs

1

Das Werkzeug ist in einer Presse oder einem Stanzbügel eingebaut.

2

Das Oberwerkzeug mit dem Schneidstempel wird vom Antrieb in Richtung Bauteil bewegt.

3

Der gefederte Abstreifer sitzt auf dem Bauteil auf, die Federn werden zusammengedrückt.

4

Der Schneidstempel sitzt auf und der Antrieb entwickelt weiter Kraft.

5

Der Schneidstempel dringt ins Blech ein (bei einem optimalen Schneidspalt 1/3 tief).

6

Der Stanzbutzen bricht durch die Matrize. Dadurch entspannt sich das Antriebssystem schlagartig. Dieses Entspannen nennt man auch Schnittschlag.

7

Der Stanzbutzen wird abgeleitet.

Eine gute Schneidqualität des Werkzeugs ist abhängig von:

  • der Art der Werkzeugführung,
  • der Schneidspaltgröße und
  • der Art der Beschichtung der Schneidelemente.

Die konstruktive Gestaltung und die Arbeitsweise eines Schneidwerkzeugs haben einen entscheidenden Einfluss auf das Arbeitsergebnis. Man unterscheidet es unter anderem nach der Art seiner Führung. Es gibt drei wesentliche Führungsarten von Schneidwerkzeugen:

  1. Freischneidwerkzeuge
  2. Plattengeführte Werkzeuge
  3. Säulengeführte Werkzeuge oder auch geführte Oberwerkzeuge (Stößel durch Führungsschiene/Führungswagen geführt)

TOX®-Stanz-Systeme

Das durchdachte Baukastensystem von TOX® PRESSOTECHNIK ermöglicht Komplettlösungen für nahezu jede Stanzanwendung.

Durch die Auswahl der passenden Komponenten wird das ideale System für eine spezifische Anwendung zusammengestellt. Die Komponenten bilden dabei die Basis für ein Pressen- oder Zangensystem.

3

Werkzeugkupplung

4

Stanzwerkzeugsatz als Unterbaugruppe oder als Unterbaugruppe im C-Bügel

5

Stößel mit Führungsschiene und Führungswagen

6

Ableitung der Stanzabfälle

Auslegung einer Stanzmaschine

Zur Definition des Systems ist die Berechnung der Schneidkraft notwendig.

 

Fs= ls * s * ks

 

Fs = Schneidkraft

ls = Schnittlinienlänge

s = Blechdicke/Materialstärke

ks = Scherfestigkeit (ca. 0,8 x Rm)

Rm = Zugfestigkeit des zu schneidenden Werkstoffs

 

Für die Auslegung der Zange oder des Werkzeugs ist außerdem eine Sicherheit von ca. 20 % zu berücksichtigen.

Durch schräggeschliffene Schneidkanten kann die Schneidkraft wesentlich verringert werden.

Referenzprojekte mit TOX®-Stanz-Systemen
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